​ ✧ Kurze Atempausen #01
~ Introvertiertheit

14th April 2018    BLAHBLAHBLAH     0

Hallo ihr Lieben!

"Ich bin introvertiert."
Wenn ich das sage, ernte ich meist komische Blicke. Füge ich dann noch hinzu, dass ich gerne introvertiert bin, werde ich oft mit Fragen wie "Schränkt dich das nicht ganz schön ein?", "Möchtest du nichts mit Menschen zu tun haben?" oder "Du kannst also nicht aus dich heraus gehen?" bombadiert.

Neulich auf ask.fm habe ich diesen Beitrag hier gesehen:

Ich verstehe ganz ehrlich nicht, warum zur Hölle Introvertiertheit so schlecht geredet werden muss?

Nur weil ich introvertiert bin, heißt das nicht, dass ich keinen Kontakt zu Menschen haben möchte. Der Mensch ist und bleibt (vermutlich ~Augenroll~) ein soziales Wesen und jeder braucht - mehr oder weniger - soziale Kontakte, Freundschaften und Unternehmungen. Jedoch eben nicht in dem Umfang, wie es ein Extrovertierter braucht.

Ja, ich brauche viel Zeit für mich. Zeit um nachdenken, träumen und Gedanken sortieren zu können.
Nein, nur weil ich dir absage oder mich mal nicht melde, heißt das nicht, dass ich nichts mit dir zu tun haben möchte. Nur habe ich eben auch Sachen, die ich gerne mache - und das eben gerne auch mal alleine.
Ja, ich liebe meine Freunde genauso wie Extrovertierte ihre lieben. Am liebsten verbringe ich mit ihnen ruhige Stunden. Gemütliche Grillabende. Gute Zockerrunden. Und auch dummes Gequatsche darf nicht fehlen.

Ich habe gelernt auf Leute zuzugehen, bin frech und kann auch laut sein - genau deswegen bekomme ich manchmal gesagt, dass ich gar nicht so schüchtern und eher extrovertiert wirke. Aber was hat das Eine mit dem Anderen zu tun?

Introvertiertheit bedeutet nur, dass ich auf meine Gedankenwelt und weniger auf andere Menschen fixiert bin.

Comments (0)


Write A Comment

Your name:

Your e-mail or website address (optional):

Captcha:

Wanna give a smile?

happy unsure sigh shocked cheerful cherish love wigwag angry crying sad bounce whoop sick 

Your comment:

Powered by CuteNews